Neuer PC für Lightroom März 2018

PC für Lightroom – Eine kleine Hilfestellung (Stand 03/2018)

Nachdem mein aktueller PC, der noch mit einem Core 2 Prozessor ausgestattet ist, langsam in die Jahre gekommen ist und zudem noch in Lightroom Bildaussetzer verursacht hat, stellte sich die Frage nach einem neuen PC.

Im Internet fanden sich recht interessante Artikel, die sich aber im Prinzip nicht wirklich deckten. Also was machen?

Mein Budget hatte ich auf circa 800 Euro beschränkt.

Konsolidierte Daten aus dem Internet:

Aktueller Prozessor sollte es sein. Mehr als 2 Kerne sollte er haben. Ram circa 16-32 GB

128 – 250 GB SSD oder M.2 Festplatte für Windows und Programme. Angeblich würde eine aktuelle Onboard Grafikkarte reichen.

Meine PC – Zusammenstellung:

Intel Core i5-8600K 3600 € 218,90

Asus PRIME Z370 € 149,90

Alpenföhn „Ben Nevis“ € 24,99

SSD 250GB 960 EVO PCIe M.2 € 117,90

Thermaltake Berlin 630W ATX23 P € 59,90

Corsair 16GB 2400-16 Vengeance LPX € 169,90

LG GH24NS 24x DVD € 14,99

Festplatte 4TB vorhanden

Versand € 5,99

Total € 762,47

Das Gehäuse ist ein be quit! Pure Base 600 Window. € 88,90

Der Gesamtpreis beläuft über: € 851,37

Damit bin ich fast in meinem angestrebten Budget geblieben. Generell könnte man am Gehäuse noch etwas sparen. Aber ich habe mich für ein hochwertigeres Gehäuse entschieden und den Aufpreis in Kauf genommen.

Das be quit! sehr hochwertig und leise und gegenüber meinem alten Gehäuse gefühlte 5 Generationen moderner.

Zusammenbau:

Der Zusammenbau gestaltete sich recht einfach. Allerdings startete der PC nicht. Nach viel ausprobieren, habe ich mit dem Kundendienst Rücksprache gehalten und das Mainboard letztendlich zurückgeschickt. Nach dem Einbau des Ersatz-Mainboards lief dann alles problemlos.

Für die neue Windows Pro Installation habe ich mir übrigens einen USB Stick inkl. Windows und Lizenzcode bei Amazon gekauft. Preis 20,- Euro. Auch die Installation vom Stick auf die M.2 lief problemlos und super schnell.

Performance:

Etwas skeptisch war ich in Bezug auf die Onboard Grafikkarte, was sich aber als falsch erwies.

Da meine kompletten Fotos (RAW) und der Lightroom Katalog auf einer externen USB 3.0 Festplatte liegen, nicht optimal – ich weiß, konnte ich genau die vorherige Situation mit meinem alten PC nachstellen.

Die Grafikkarte zeigt weder ruckeln noch Bildaussetzer. Der Prozessor arbeite nicht am Limit, wie vorher. Ausreichend RAM ist auch vorhanden.

Ob 16 GB Ram zusätzlich noch etwas in der Performance bewirken, werde ich demnächst mal testen.

Fazit:

Dieser PC ist zumindest für mich als Hobby Fotografen mehr als ausreichend und erfüllt meine Ansprüche vollsten.

Die Performance des Prozessors ist super. Die interne Grafikkarte arbeitet fix. Zwei Monitore werden betrieben, davon ein Acer und ein EIZO.

Wer also eine preisgünstigen PC zusammenstellen möchte, ist mit dieser Konfiguration sicherlich gut aufgehoben. Zum Spielen wird er aber nicht reichen. Da wird man schon auf eine externe Grafikkarte, wie z.B. eine GTX1050 Ti zurückgreifen müssen.

PS. Ich habe hier keine Testprogramme laufen lassen. Es ist rein das subjektive Empfinden beschrieben.

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